IT-Leasing als Chance zu mehr Flexibilität
Angesichts eines enormen Wettbewerbs- und Innovationsdrucks setzen viele Firmen mittlerweile auf Leasingmodelle, wenn sie neue IT anschaffen. Von der Telekommunikationsanlage, zum Server bis hin zum Notebook; IT-Leasing wird immer beliebter. Doch welche Vorteile bietet das IT-Leasing?
Technik-Leasing hat inzwischen eine rund 40-jährige Geschichte. Seinen Durchbruch erzielte das Finanzierungsmodell in den Siebzigern, als sich Leasing-Verträge mit zwei- bis vierjähriger Laufzeit auf breiter Front durchzusetzen begannen. Im Gegensatz zum Kauf, bei dem der Lebenszyklus eines Gutes in der Regel auf rund fünf Jahre angesetzt ist, können Innovationszyklen damit verkürzt werden. Eine Firma kann neue Technologien früher und schneller einführen und so besser auf sich ändernde Anforderungen des Markts reagieren. Hier durch entsteht eine höhere technologische und vor allem finanzielle Flexibilität.
Ein weiterer Vorteil des Leasings ist, dass kaum Kapital gebunden wird. Davon profitieren vor allem Firmen, die einen bestimmten Anteil ihrer Mittel frei verfügbar halten müssen. Die Gefahr sinkt, dass Technik notwendig als länger eingesetzt werden muss, um den Abschreibungszeitraum voll auszuschöpfen.
Diese Vorteile treten vor allem beim so genannten Fair Market Value (FMV)-Modell hervor. Hier kann sich der Leasingnehmer am Ende der Vertragslaufzeit entscheiden, ob er das Leasing-Gut zum Marktpreis kauft, den Vertrag verlängert oder einen neuen Vertrag abschließt.
Auch hier gilt: Leasing wirkt wie Barkauf, wer seine Einkäufe bar bezahlt, kann günstigere Rabatte aushandeln und Skonti abziehen. Dies ist einer der wichtigsten Gründe, warum auch Leasingnehmer, die nicht gewerbesteuerpflichtig sind und damit nur wenige Steuervorteile beim Leasing haben, dennoch häufig leasen. Denn beim Leasing tritt der Leasingnehmer seinem Lieferanten gegenüber wie ein bar zahlender Kunde auf.
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